Uni-Schließungen: Nur zwei Prozent der Studierenden fühlen sich bereit für das neue Semester

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Uni-Schließungen: Nur zwei Prozent der Studierenden fühlen sich bereit für das neue Semester


Die deutschlandweit größte Lernplattform für Studierende Studydrive hat bei seinen Nutzern die aktuelle Stimmung abgefragt und analysiert, welche dringlichen Fragen Studierende aufgrund der aktuellen Situation haben. An der Befragung haben 4668 Studierende aus 104 Universitäten im Zeitraum 13.03. bis 16.03.2020 teilgenommen. Studydrive nutzt die Ergebnisse, um täglich auf die Bedürfnisse mit passenden Informationsangeboten und Hilfen zu reagieren. Dabei richten sich die Hilfsangebote nicht nur an Studierende: Auch Dozenten und Professoren können sich in diesen Tagen an Studydrive wenden, um die Plattform etwa als Kanal zur vernetzten Kommunikation mit ihren Studierenden zu nutzen.

20. März 2020


Studierende brauchen digitale Kanäle für Informationsaustausch


Lediglich zwei Prozent fühlen sich gut informiert und bereit für den Semesterstart. 80 Prozent der Befragten fühlen sich von ihren Universitäten nicht ausreichend und schnell genug über geplante Maßnahmen informiert. Hierbei geht es vor allem um ausführlichere Informationen wegen des verschobenen Semesters. Große Verunsicherung herrscht ebenfalls darüber, wann die Klausuren stattfinden werden. “Derzeit weiß ich einfach nicht, ob ich durchziehen oder einfach eine Stunde am Tag lernen soll, weil die Klausur sowieso viel später stattfindet. Das ist absoluter Mist, weil man sich durch die Unsicherheit nicht auf den Stoff konzentrieren kann”, kommentiert einer der Nutzer.

Die Mehrzahl der Kommentare dreht sich um Prüfungen. Dennoch zeigen sich Studierende auch verständnisvoll und erkennen die Ausnahmesituation an. Sie verstehen, dass sich aktuell Entscheidungen stündlich ändern können, neu diskutiert und geprüft werden müssen – und in etwa jeder Fünfte (21 Prozent) sieht in der Krise auch die Chance, dass das Studium nun digitaler wird.

“Genau aus diesem Grund brauchen wir weitere Kanäle, in denen Studierende sich ausführlich informieren können. Und zwar auch untereinander”, so Sven Gasper, CEO und Gründer von Studydrive. Die Lernplattform hat die Ergebnisse der Befragungen auf Studydrive analysiert und gleich reagiert. Seit Montag finden Studierende ausführliche Informationen in zwei zusätzlichen Themengruppen, die auf der Lernplattform eröffnet wurden:


Eine Million Nutzer der Plattform können sich gegenseitig Fragen beantworten und vor allem können sie sich mobilisieren - sich gegenseitig aufmerksam machen, wo in der Umgebung Aushilfen gesucht werden oder sonstige Unterstützung von Risikogruppen und älteren Menschen gebraucht wird.

Der Druck auf Studierende wächst


Im Gesamtvergleich haben 15 Prozent der Studierenden große Sorge, die Prüfungen nicht oder durch die herrschende Unsicherheit schlechter zu bestehen. Die Sorge ist bei Studierenden der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster am größten (20 Prozent). Relativ unbekümmert sind diesbezüglich Studierende der Universität Duisburg-Essen (7 Prozent). 28 Prozent aller Befragten befürchten, ihr Studium unplanmäßig verlängern zu müssen. Diese Sorge treibt am meisten die Studierenden des Karlsruher Instituts für Technologie um (69 Prozent), während an der RWTH Aachen die Sorge darum im Gesamtvergleich am geringsten ist (17 Prozent).

“Die Sorgen der Studierenden beziehen sich vor allem auf den steigenden Prüfungsdruck durch die aktuelle Lage. Und dieser Druck erhöht sich, wenn Universitäten nicht mit Online-Angeboten reagieren. Wir sollten die aktuelle Krise nutzen, um gemeinsam diese Angebote weiter auszubauen”, so Sven Gasper.









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